Rotrücken Totenkopfäffchen im Manuel Antonio Nationalpark

Nach der Zwischenübernachtung in Turrialba wollten wir eigentlich zum Vulkan Irazu. Am Eingang des Parks riet man uns von der Weiterfahrt zum Kraterrand ab, da der Vulkan vollkommen im Nebel eingehüllt ist und wir würden nichts sehen würden. Carlos hat uns ja schon auf der Fahrt dorthin vorgewarnt und nur auf unser Bitten brachte er uns zum Eingang. Wir nahmen den Rat des örtlichen Personals an und kehrten um.

So fuhren wir nun direkt zur Pazifikküste zum MANUEL ANTONIO NATIONALPARK ins Hotel Espadilla. Am nächsten Tag nutzten wir den Vormittag für eine Wanderung durch den Nationalpark und hatten dabei Glück, die kleinste Affenart des Landes zu beobachten. Leider sind die Rotrücken-Totenkopfäffchen vom Aussterben bedroht und dieser Park ist eines der letzten Rückzugsgebiete. Weiterhin sahen wir ein Zweifingerfaultier und Kapuzineraffen. Dieser Park zählt zu den kleinsten und beliebtesten Costa Ricas. Leider habe sich nicht immer alle umweltbewusst verhalten und daher wurde um weiteren Schaden von der Natur abzuwenden, die Besucherzahl auf 600 bzw. 800 (Wochenende) Besucher beschränkt. Wer beim füttern der Tiere erwischt wird, muss den Park sofort verlassen. Montags bleibt der Park wegen den Aufräum Arbeiten vom Wochenende geschlossen.

Wegen seiner geringen Größe und den verschiedenen Wanderwege eignet sich der Park daher gut zur Tierbeobachtung. Am Nachmittag war baden im Pazifik angesagt und wir sonnten uns gemeinsam mit Leguane am Playa Manuel Antonio. Der Playa Manuel Antonio ist einer von drei Stränden und bestand aus herrlichen weißen Sand, mit Dschungel auf der einen und dem Ozean auf der anderen Seite. Naturgemäß gibt es hier auch Ebbe und Flut und so wurde der zu Anfang breite Strand immer schmaler.