Naturschutz in Costa Rica im privaten Monteverde Reservat

Die nächste Etappe führte uns zum MONTEVERDE RESERVAT nach Santa Elena, wo wir in der Finca Valverde’s übernachteten. Monteverde ist ein 10.000 ha großes Privatreservat welches durch die von der Karibik aufsteigenden Regenwolken kühl und feucht gehalten wird und somit für eine enorme Artenvielfalt und einzigartige Vegetation gesorgt hat. Um die Pflanzen und Tiere besser zu schützen, wurde die Besucherzahl eingeschränkt. Maximal 120 dürfen gleichzeitig hinein, da nur ein kleiner Teil des riesigen Reservates von Touristen besucht werden kann. Die Region des nebelverhangenen Hochwaldes ist die Heimat von 400 Vogelarten, 490 Schmetterlings Arten, 100 verschiedener Säugetieren und ca. 2500 Pflanzenarten. Die meisten Säugetiere, wie z.B. Puma, Ozelot, Makibär und Tapir leben vorwiegend in abgelegenen und unzugänglichen Teilen des Reservats.

Hier im Reservat des Nebelwaldes Monteverde wollten wir nicht nur einfach durch den Wald laufen, sondern haben uns für die Top-Attraktion in dieser Region entschieden, den Skywalk. Auf einem 2 km langen Rundweg überquerten wir fünf Hängebrücken, die bis zu 42m über den Urwaldboden schweben. Eine etwas wacklige Angelegenheit, für welche wir ca. 2 Stunden brauchten. Viele Tiere bekamen wir zwar nicht zusehen, aber die Wanderung zwischen den Baumkronen war dennoch ein Erlebnis. Zumal der Wettergott ein einsehen mit uns hatte und den Regen erst nach Beendigung unserer Wanderung einsetzten ließ. Am Informationscenter des Skywalks konnten wir Kolibris beobachten, die sich an den hier speziell für sie aufgehängten Nektar erfreuten.