Karibikbadeort Cahuita an der südlichen Karibikküste

Nach dem Frühstück blieb nicht mehr viel Zeit, denn noch heute müssen wir entlang der Küste bis nach CAHUITA kommen. Ohne größere Pausen erreichten wir noch bei Tageslicht das kleine Städtchen an der südlichen Karibikküste und bezogen unser einfaches Quartier für eine Nacht in der Atlantida Lodge.
Cahuita ist weit davon entfernt ein entwickelter Touristenort zu sein, dennoch rangiert er ganz oben in der in der Liste der Karibikbadeorte. Lässiger Lebensstil, Reggaemusik und bunt angemalte Holzhäuser erinnert an jamaikanischem Flair.
Bekannt ist Cahuita vor allem wegen sein Nationalpark, der mit Regenwald und Mangroven bewachsen ist. Dieser zweitälteste Nationalpark des Landes wurde zum Schutz des Korallenriffs gegründet, welches sich 500m ins Meer hinaus erstreckt. Ein insgesamt 7 km langer Wanderweg verläuft immer in Meernähe um die dortige Halbinsel.

Durch ein Erdbeben im April 1991 erlitt das Korallenriff große Schäden. Während dieser Katastrophe wurden alle Einrichtungen des Parks zerstört, stürzten Bäume um und ein Teil der Küste stieg über Meeresspiegel und tötete so eine Menge der Koralle. Dennoch sind am Riff über 30 verschiedene Korallenarten anzutreffen.

Auf Grund des fehlenden Süßwassers ist die Artenvielfalt in diesen kleinen Park zwar eingeschränkt, dennoch sind mit etwas Glück TUKAN, Faultiere, Affen oder andere interessante Tiere zu beobachten. Das Highlight war die Beobachtung eines Tukanpärchens unterwegs, welches sogar unseren Reiseleiter in erstaunen versetzte, denn in den ganzen Jahren als Reisebegleiter hat er hier noch nie einen Tukan gesehen.

In den Sümpfen des Parks haben Leguane, blaue Krabben sowie verschiedene Vogelarten, wie der Ibis, der blaue Reiher oder Fregattvögel eine Heimat gefunden. Von der Karibikküste setzten wir unsere Tour fort. In Turrialba haben wir eine Zwischenübernachtung einlegten. Zuvor unternahmen wir noch einen längeren Stopp in Puerto Limon, dem Geburtsort unseres Reiseleiters Carlos. Puerto Limon ist die größte und wichtigste Hafenstadt Costa Ricas. Leider erzählte Carlos uns auch, dass sein Heimatort mittlerweile die kriminellsten Stadt des Landes geworden ist.